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Sicher Telefonieren mit dem Smartphone - Schutz vor Ping Calls

Sicher Telefonieren mit dem Smartphone

Monat um Monat bezahlen wir unsere Handyrechnung. Einmal kurz angeschaut, für in Ordnung befunden und für immer in der Schublade, im Ordner oder im E-Mail-Postfach verstaut. Doch was ist zu tun, wenn die Rechnung auf einmal nicht mehr stimmt? Was ist zu tun, wenn man ein vermeintliches Opfer einer bösartigen Telefonabzocke geworden ist und sich die nächste Handyrechnung zur Kostenexplosion entwickelt? Wie kann ich sicher telefonieren mit meinem Smartphone?

In den vergangenen Monaten häufen sich in den Medien die Berichte und Meldungen über vermeintliche Telefonabzocken in Deutschland. Vor allem die Nachrichten um die sogenannten Ping Calls, bei denen man von unbekannten ausländischen Rufnummern angerufen wird, häufen sich seit einigen Monaten. Hinzu kommen zahlreiche fiese Verkaufstricks von Betrügern am Telefon, mit denen sie ahnungslose Bürger am Telefon vermeintliche Verträge aufschwatzen und somit enorm unter Druck setzen.

Wie verhält man sich in solchen Situationen? Was gilt es zu beachten, um sicher telefonieren zu können und wie geht man am besten vor, um sich selbst zu schützen? Wir beantworten Euch in Kürze die Fragen, damit ihr nicht auf die fiesen Verkaufstricks hereinfallt.

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Ping Calls - Sicher telefonieren?

Sicher Telefonieren mit dem Smartphone

In den letzten Monaten häufen sich die Meldungen in den Medien über die sogenannten Ping Calls. Dabei erscheint eine unbekannte Nummer auf dem Smartphone und so wie man nun mal ist, ruft man automatisch zurück. Warum auch nicht? Doch kann ich hier sicher telefonieren, ohne dass ich in eine Kostenfalle tappe? Die Verlockung ist oftmals zu groß, um mit Gewissheit darüber nachzudenken, dass es sich um eine vermeintliche Telefonabzocke handelt. Oder man wählt aus Versehen die betrügerische Nummer an, weil diese in der Anruferliste steht. Doch wie funktionieren die Ping Calls?

Prinzipiell erfolgt der Lockanruf durch Computer, die von Betrügern betrieben werden. Dabei wählen sie von Händlern gekaufte oder nach dem Zufallsprinzip selbstgenerierte Nummern aus, rufen sie an und hoffen auf einen Rückruf. Die Zeit, in der der Anruf erfolgt, ist dabei so gering, dass die Betroffenen kaum eine realistische Chance haben, den Anruf entgegenzunehmen. Erfolgt ein Rückruf auf die unbekannte Nummer, die im Ausland liegt, fällt man bereits auf die Telefonabzocke herein.

In den meisten Fällen erfolgen die Ping Calls durch unbekannte Rufnummern aus afrikanischen Ländern, wie z.B. Marokko, Tunesien oder Benin. Auch wenn die eigene Versuchung groß sein mag, zurückzurufen, sollte man das strengstens unterlassen. Denn bereits der Rückruf kann mit mehreren Euros pro Minute sehr teuer werden. Grundsätzlich sind solche Anrufe zwar verboten, doch Anrufe aus anderen Ländern lassen sich bislang nicht sperren.

Wie kann man sich vor Ping Calls schützen?

Derzeit gibt es keine optimale Lösung, um sich vor Ping Calls zu schützen. Denn grundsätzlich sperren lassen, kann man ausländische Rufnummern nicht. Auch die Bundesnetzagentur arbeitet bereits seit über einem Jahr an dem Problem. Doch viel dagegen tun, kann die Bundesnetzagentur leider auch nicht. Wer jedoch einmal von solch einer ausländischen Rufnummer angerufen wurde, kann sie nachträglich sperren. Was kann ich noch tun, um mit dem Smartphone sicher telefonieren zu können? Alternativ bleiben nicht viele Möglichkeiten, um sich vor solchen Telefonabzocken zu schützen. Einzig und allein der vernünftige Verstand kann davor schützen, solchen Abzocken ins Netz zu laufen.

Betroffene, die bereits zur Zahlung gebeten wurden, können sich allerdings an die Bundesnetzagentur wenden und nachforschen, ob für den entsprechenden Zeitraum eine Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot für die Rufnummer bestand. Damit kann zumindest die Rechnung um den geforderten Betrag beim jeweiligen Telefonanbieter gekürzt werden.

Werbeanrufe mit Verträgen am Telefon

Neben den Ping Calls liegen auch zahlreiche Beschwerden wegen belästigender bzw. illegaler Werbeanrufe bei der Bundesnetzagentur vor. Allein 2016 gingen rund 29.000 Beschwerden wegen solchen Fällen ein. Die Zahl der Beschwerden steigt zudem stetig. Dabei bleibt es meist nicht nur bei der nervenden Telefonwerbung. In vielen Fällen werden noch Verträge aller Art untergejubelt, bei der der Angerufene im Nachhinein nicht einmal weiß, dass er etwas gekauft oder abgeschlossen hätte. Ein einfaches "Ja", das nicht einmal im Zusammenhang stehen muss, kann dabei schon zum Verhängnis werden. Doch wie funktionieren diese Werbeanrufe und wie kann ich trotzdem sicher telefonieren?

Ein einfaches "Ja" reicht den Betrügern bereits aus, um Ahnungslose in die Falle zu locken. Dabei muss das "Ja" in keinem sinnvollen Zusammenhang stehen. Die Abzocker schneiden das Telefonat so zusammen, als würde das "Ja" als Antwort auf ein Verkaufsangebot erklingen, sodass im Nachhinein ein Kaufvertrag zustande käme. Und wem das widerfährt, der sitzt in der Telefonabzocke fest. In der Regel folgen dann Rechnungen über vermeintliche Abos oder Verträge für Zeitschriften, Mobilfunktarife oder ähnliches. Doch ist man verpflichtet zu zahlen, wenn man auf solch eine Telefonabzocke hereinfällt?

Nein, wem das passiert, muss definitiv keine Rechnung bezahlen. Allerdings warnt die Verbraucherzentrale davor, solche Forderungen einfach zu ignorieren. Viel mehr wird empfohlen, sich bewusst dagegen zu wehren. Dazu findet man zahlreiche Musterbriefe im Internet. Doch gibt es eine generelle Strategie, um sich gegen solche Fälle zu wehren?

Kaum umsetzbar ist es, ein "Ja" während eines Telefonats gänzlich zu vermeiden. Viel mehr wird seitens der Verbraucherzentrale empfohlen, vermeintliche Entscheidungsfragen, auf die man nur mit "Ja" oder "Nein" antworten kann, mit ganzen Sätzen zu antworten. Alternativ sollte man dem Gegenüber klarmachen, dass man kein Interesse hat. Hilft das ebenfalls nicht, bleibt nichts anderes übrig, als aufzulegen.

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Sicher Telefonieren mit Deinem günstigen Handytarif
zuletzt aktualisiert am 16.05.2019

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